Atelier Handarbeit Kopfarbeit

Konservierung und Restaurierung geben Kunstwerken Ausstrahlung, Wert und Würde zurück. Diese Erfahrung aus dem Bemühen um die Erhaltung von Kunstwerten ist so alt wie das zielgerichtete Sammeln und wissenschaftliche Erfassen und Hinterfragen von Kunst, das in Sachsen mit der Gründung der kurfürstlichen Kunst- und Wunderkammern schon vor 450 Jahren seinen Anfang nahm. Enge Verbindungen zu den größten europäischen Fürstenhäusern und eine kluge Hinwendung zum internationalen Kunstbetrieb ließen die Sammlungen am Dresdner Hof rasant anwachsen, was die Notwendigkeit qualifizierter Bemühungen um deren konservatorischen und restauratorischen Erhalt auf die Agenda rief. Durch die besondere Leidenschaft August des Starken und später auch seines Sohnes Friedrich August III. für das Beste der italienischen Barockmalerei wurde deren bedeutende Gemäldesammlung immer mehr zum öffentlichen Ereignis. Mit dem Wandel von der höfischen Repräsentations- hin zur wissenschaftlich geordneten Studiensammlung im Zeitalter der Akademien wurde der Zustand der Kunstwerke zu einem noch wichtigeren Kriterium. Italienische Maler, deren Aufenthalt u.a. in den Bestallungs- und Cavalierslisten der Residenz im 18. und 19. Jh. belegt ist, brachten ihr reiches technologisches Wissen und in ihrer Heimat erprobte Konservierungs- und Restaurierungsverfahren in Erhalt und Präsentation der Dresdner Gemäldesammlung ein und hatten Anteil an der kontinuierlichen Fortführung und Weiterentwicklung der Restaurierungspraxis in der Stadt.

Was die segensbringende Etablierung einer eigenen Restaurierungstradition für Dresden bedeutet, führen nicht zuletzt die Kriege, Unruhen und Naturgewalten vor Augen, welchen die Stadt und ihre renommierten Kunstsammlungen insbesondere während der letzten 250 Jahre ihrer jüngeren Geschichte ausgesetzt waren. Extreme Situationen führten immer wieder zu Verlusten und verursachten gewaltsame, wie auch durch Auslagerungen an wechselnde Aufbewahrungsorte bedingte Schäden an einer Vielzahl von Kunstwerken. Vor diesem Hintergrund wuchs der Wertschöpfung durch Rückgewinnung teilzerstörter Kunstwerke mittels Konservierung und Restaurierung eine enorme Bedeutung zu. Tradition und Moderne vereinen sich seit nunmehr 40 Jahren in der Ausbildung von Diplom-Restauratoren an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, die aus der Königlich Sächsischen Akademie der Künste hervorging. Hier werden die restauratorischen Erfahrungen von Generationen ergänzt durch wissenschaftliche Analytik und neueste Verfahren gelehrt. Der erreichte Wissensstand und Technologiestandard ermöglicht es heute Kunstwerke zurückzugewinnen, die man noch vor wenigen Jahrzehnten als verloren betrachtet hätte. Diesen modernen Möglichkeiten aber auch der künstlerischen Tradition verbunden übe ich meinen Beruf seit über 25 Jahren aus und führe Praktikanten an das Studium der Gemälderestaurierung heran.

Wenn Sie sich davon überzeugen wollen, ob ich den oben beschriebenen Qualitätsstandards genüge, müssen Sie mich besuchen. Einen ersten Einblick bekommen Sie bei den Leistungen und Referenzen.

 

Ich rette Ihre Schätze

Und beraten können wir Sie auch.

Wir lieben Kunst
© Gulde Restaurierungsatelier - Startseite - Impressum - Datenschutz - Kontaktformular